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13.03.2013

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Geschichte des modernen Bergbaus im Schwarzwald

Das Buch Geschichte des modernen Bergbaus im Schwarzwald ist seit Oktober 2004 lieferbar!

Es ist zum Preis von 44,90 Euro unter der ISBN 3-8334-1653-X im klassischen Buchhandel und bei Amazon erhältlich. Einige Angaben zum Umfang des Buches:

  • mehr als 200 Abbildungen bisher unveröffentlichter Grubenrisse, Pläne, zeitgenössischer Fotografien und weiterer Unterlagen zahlreicher Bergwerksbetriebe
  • basierend auf bislang nicht veröffentlichten Daten aus dem Archiv der Landesbergbehörde
  • Förderstatistiken von 31 Betriebspunkten
  • Glossar und umfangreicher, kombinierter Namens- und Ortsindex
  • 488 Seiten Umfang im Format 22 x 17 Zentimeter
  • Hardcover-Einband
  • Verlag: Books on Demand, Norderstedt

Falls Sie weitere Fagen zu dem Titel haben, so schreiben Sie mir bitte eine Mail! Ich würde mich natürlich auch sehr über Anregungen, Hinweise auf mögliche Fehler oder Ergänzungen freuen!


Die Einleitung dieses Buches kann hier gelesen werden. Hier finden Sie eine ausführliche Liste der in dem Buch behandelten Gruben. Ausserdem geben die folgenden Beispielseiten einen kleinen Einblick in den Inhalt (für eine vergrösserte Darstellung bitte auf die Seiten klicken):

 

Die Zeitschrift "bergbau-Zeitschrift für Rohstoffgewinnung, Energie, Umwelt" schrieb in der Ausgabe 3/2005 über den Titel:

In einer beachtenswerten Literatur- und Aktenrecherche hat der Autor über 60 Gruben und Reviere des Schwarzwaldes, die nach 1890- und sei es nur kurzzeitig - in Betrieb waren, erfasst und z.T. ausführlich in ihrer geschichtlichen Entwicklung beschrieben. Im 20. Jahrhundert waren es überwiegend Aufsuchungs- und Vorrichtungsarbeiten und nur zum kleineren Teil nachhaltige Rohstoffgewinnung mit wirtschaftlichem Erfolg, wie etwa in der Grube Käfersteige oder noch heute in der letzten deutschen Schwerspat-Flußspat-Grube Clara bei Oberwolfach. Wer als Bergmann, Geologe, Mineraloge oder auch als geowissenschaftlich interessierter Besucher die Gruben kennt und teilweise noch befahren konnte, wird mit Freuden die geschichtlich-wirtschaftlichen und auch menschlichen Hintergründe mancher Entwicklung um Gruben und Vorkommen nachlesen. Dabei steht außer Frage, dass die meisten der Vorkommen selbst in den Krisen- und Kriegszeiten des letzten Jahrhunderts, nie eine Chance hatten, den „break-even", d.h. die Gewinnschwelle zu erreichen. Sehr lesenswert ist auch das einführende Kapitel "Personen und Persönlichkeiten des Schwarzwälder Bergbaus", mit dem insbesondere die Geschichte der Uranfunde und deren Exploration erläutert wird.

Dr. Eike Marzi (Aaalen, Baden-Württemberg) schrieb über das Buch:

Der Titel mag auf den ersten Blick etwas widersprüchlich erscheinen - modern und doch schon Geschichte - aber der Autor hat mit dieser kompakten Umschreibung die Situation des Bergbaues im Schwarzwald treffend erfasst.
Lässt man die, über die europäischen Grenzen hinaus bekannten Grube Clara in Wolfach unberücksichtigt, kann der Bergbau in dieser klassischen deutschen Bergbauregion montanhistorisch als wohl endgültig abgeschlossenes Kapitel angesehen werden. Aber gerade dieses letzten Kapitel, die Phase des neuzeitlichen Bergbaus, ist Gegenstand des neu erschienen Buches von H. Steen.
Besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, das sich dieses Band von den üblichen mineralogisch-lagerstättenkundlichen Monographien, ebenso wie von den typischen montanarchäologischen Betrachtungen abhebt.
Die akribische Sammlung von Detailinformationen, überwiegend aus dem Archiv des Landesbergamtes in Freiburg, aber auch durch Recherche bei Zeitzeugen, wurde verpackt in ein Lesebuch, welches neben den fachlichen Informationen auch eine Fülle von wirtschaftlichen und sozialpolitischen Aspekten des letzen Jahrhunderts offenbart. Beispielhaft sei hier die Darstellung der von Lokalinteressen und aktuellem politischen Wandel geprägten, wechselvolle Betriebsphase der Urangrube Menzenschwand zwischen 1957 und 1991, genannt.
Neben zahlreichen Informationen zu Grubengebäuden, Fördertechnik, Fördermengen und Aufbereitung erhält der Leser auch umfangreiches und sorgfältig aufbereitetes Hintergrundwissen zu den Betreibern und Bergbaugesellschaften. Etliche, für spätere Generationen bewahrte Anekdoten und Histörchen runden das Bild des Bergbaus im 20. Jahrhundert ab.
Trotz zahlreicher Skizzen und SW-Abbildungen hätte sich der Rezensent gewünscht, dass der Autor sein Werk mit noch mehr Bildmaterial ausgestattet hätte - allerdings wäre dann die überaus günstige Preisgestaltung wohl nicht zu realisieren gewesen. Bei rund 500 Seiten Bergbaugeschichte, klar und übersichtlich gegliedert, kann man das Buch sicher als Pflichtlektüre für den am Schwarzwälder Bergbau Interessierten empfehlen, der Preis macht es zu einem echten "Schnäppchen".


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