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Stand:
11.12.2009

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by Digits

Karten 

Radioaktive Anomalien im mittleren und südlichen Schwarzwald

In den Jahren nach 1960 führten mehrere Privatunternehmen im Schwarzwald eine Suche nach Uran durch. Hierbei wurden zahlreiche Anomalien, d.h. Punkte mit erhöhter radioaktiver Strahlung des Gesteins entdeckt. Einige dieser Punkte zeichneten sich durch das Vorkommen selbständiger Uranminerale (zumeist Uranglimmer) aus, während in den meisten Fällen die erhöhte Radioaktivität an hydrothermal beeinflusste Zerrüttungszonen im Gestein gebunden war. Die nachfolgende Karte zeigt die meisten heute anhand von Aktenmaterial noch nachvollziehbaren Anomalien auf. Sie geht auf eine Bearbeitung der Prospektionsakten der Uranerzbergbau Bonn, der Saarberg Interplan und der Gewerkschaft Brunhilde aus den Jahren 1960 bis 1983 zurück.
Die Qualität der Daten ist schwankend. Zum Teil sind die Positionsangaben nachweislich sehr genau, zum Teil sind sie schon in den Originalakten widersprüchlich. Ein Teil der Koordinaten war in den Akten direkt vermerkt, zum Teil wurden sie möglichst exakt aus Kartenmaterial abgeleitet.

Jede Nadel in der Karte zeigt die Position einer Anomalie. Wenn man eine Nadel anklickt, so erscheint eine Kurzbeschreibung der geologischen Befunde, zum Teil mit Angabe der höchsten gemessenen Strahlungswerte.

Nähere Informationen zu den Uran-Prospektionsarbeiten wurden veröffentlicht in:

Steen, H.:
Die Uranvorkommen des mittleren und südlichen Schwarzwaldes - Ergebnisse der Uranprospektion nach 1960
Erzgräber 21/2: 68 S. (2007)

Diese Arbeit kann beim Verein der Freunde von Mineralien und Bergbau Oberwolfach e.V. (www.mineralienmuseum.de) bezogen werden.



Die Daten dieser Karte können auch als KML-Datei heruntergeladen werden.

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